Workshop - Generative Bildarbeit


Die Generative Bildarbeit kann als Methode sowohl für dialogische Bildungsarbeit in der Praxis wie auch für Forschungszwecke eingesetzt werden. In diesem Methoden-Workshop werden einzelne methodische Elemente der Generativen Bildarbeit erklärt und exemplarisch ausprobiert. Ziel ist es, den Teilnehmer*nnen einen Überblick zur Generativen Bildarbeit zu geben und sie für das partizipative Arbeiten mit Bildern und Geschichten von Menschen aus verschiedenen Lebenswelten begeistern zu können.

+++ Workshop auf Frühjahr 2021 verschoben+++


Out now!


Visuelle Bildung im Zeitalter digitaler Bildkulturen

Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Die virtuelle Welt der Bilder lässt Realität und Realität der Bilder verschwimmen und macht das Bild manchmal realer als die tatsächliche Welt. Schöne neue (Bilder)Welt? Die Sichtbar-machung von Welt durch Bilder schafft Teilhabe, gleichzeitig aber auch Überflutung und Manipulation. Wie geht ein analoges Bild(sic!)ungssystem mit der digitalen Bilderflut um? Wo tun sich Chancen auf, wo müssen Grenzen gezogen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich dieser Schwerpunkt und versucht aus verschiedenen Disziplinen Richtung und Antwort zu geben.



Rezension zu »Vivian Maier«


»Köffler machte es sich zur Aufgabe durch eine genderrelevante, kunsthistorische, bildwissenschaftliche sowie den aktuellen Kunstmarkt betreffende Kontextualisierung, verkürzte, verklärte oder eindimensionale Darstellungen der Künstlerin infrage zu stellen und präsentiert damit Maier als ernstzunehmende und scharfsinnige Fotografin mit kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen ihrer Zeit.« (Christina Wieder | Universität Wien)

»Köfflers Studie hat es geschafft, Vivian Maier nicht auf spekulative, sexistische und stigmatisierende Narrative zu ihrer Person zu reduzieren [...], sich wenn nötig davon abzugrenzen und gleichzeitig neue wie auch kunsthistorisch gewachsene Positionen aufzumachen, indem das Werk ins Zentrum gestellt wurde das Werk einer ernstzunehmenden Künstlerin, die ebenso wie die Autorin einen weitsichtigen und gesellschaftskritischen Blick bewiesen hat.« (Christina Wieder | Universität Wien)



Interview


Ein herzliches Dankeschön an Robin Plankenauer (Kleine Zeitung) für sein Interesse an meiner Arbeit. Hier geht's zum Interview!


Out now!



»Vivian Maier und der gespiegelte Blick«

Die posthume »Entdeckung« der US-amerikanischen Fotografin Vivian Maier (1926-2009) schrieb Schlagzeilen. Internationale Ausstellungen sowie mehrere Fotobände und Dokumentarfilme erzählen heute die Geschichte der zu Lebzeiten ungesehenen Künstlerin.

Der vorliegende Band nähert sich Maiers Bildern werkanalytisch und sucht als Gegenantwort zur medialen Mystifizierung von Maier als »Nanny Photographer« nach dem feministischen Tenor und künstlerischen Selbstverständnis in ihren Selbstporträts. Durch seine bildorientierte Ausrichtung betritt der Band Neuland in einem bis dato vorwiegend genealogischen Diskurs.


Emerging Scholar Award


©īga Sakse

Happy to announce that I was awarded one of the Emerging Scholar Awards for the The Ninth International Conference »On The Image 2018«.
(Hong Kong Baptist University | China)




Vivian Maier: Der Weibliche Blick - WestLicht


Führung:
»Vivian Maier - Der weibliche Blick«

WestLicht | Wien



Photograph published



Und siehe da, eines meiner Bilder der Arbeit seh(e)n.sucht.welten wurde in dem deutschen Magazin Soziologie Magazin (2/17) veröffentlicht.


Out now!


Die Ikonographie des Weiblichen

Das Kodak Girl erzählt eine Erfolgsgeschichte einer über hundertjährigen Werbekampagne. Dabei zeigt die Bilderwelt mehr als nur das Sujet einer fotografierenden Frau. Nadja Köffler skizziert in ihrer bildtheoretischen Untersuchung, wie diese Kampagne das öffentliche Frauenbild zwischen femme nouvelle und der sittlichen Familienmutter über die Jahrzehnte massenmedial aufgreift und andererseits konstruiert. Anhand exemplarischer Bildanalysen offenbart sich hinter der werbetechnischen Raffinesse eine gendertheoretische Verstrickung, der Frau und Mann gleichermaßen anheimgefallen sind.



© Nadja M. Köffler 2018